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Bettgröße

Das Liegeverhalten im Wasserbett verändert sich. Als Wasserbettschläfer liegen Sie nicht mehr gekrümmt und zusammengezogen im Bett. Durch die angenehme Wärme und druckpunktfreie Lage entspannt sich Ihr Körper binnen kürzester Zeit. Sie liegen gestreckt im Wasserbett. Was ist denn die richtige Bettgröße und welche Faktoren spielen eine Rolle?

Im Gegensatz zu den Menschen im Mittelalter sind wir heute am Anfang des 21. Jahrhunderts wahre Riesen. Die Gründe hierfür sind klar: Gute Ernährung, mehr Hormone und der Lauf der Evolution fördern Wachstum - große Eltern bekommen wiederum größere Kinder usw. ...

Glaubt man den Ergebnissen einer Studie, gibt es im Jahr 2060 kaum noch Frauen unter 1,75m Körpergröße.

Schauen wir Schlafsysteme an, stellen wir fest, dass im konventionellen Schlafbereich bei zwei Metern Bettlänge das Ende erreicht ist. Andere Größen müssen wir teilweise hohen Aufpreis bezahlt werden. Auch unter den Architekten hat bischer kein Umdenken stattgefunden. Schlafzimmer werden meist noch mit zwei Meter langen Betten geplant. Bei Wasserbettspezialisten sind die so genannten überlängen Betten Standard, die Preisunterschiede von Größe zu Größe minimal. Das Liegeverhalten im Wasserbett verändert sich positiv. Als Wasserbettschläfer liegen Sie nicht mehr gekrümmt und zusammengezogen im Bett. Durch die angenehme Wärme und druckpunktfreie Lage entspannt sich Ihr Körper binnen kürzester Zeit. Sie liegen gestreckt im Wasserbett. Dieser Streckvorgang findet bei Wasserbettschläfern schon instiktiv statt, das Körpervolumen wird gleichmäßig verteilt und die Wirbelsäule gelangt durch den Schwebeeffekt auf Wasser in eine Entlastungslage.

Die richtige Länge

Im Hardside Bereich, dem klassischen Wasserbett, kommt uns der amerikanische Standard von 84Zoll = 213cm Wasserliegelänge sehr entgegen. Bei dieser Länge gibt es für über 1,80cm große Menschen keine Probleme, auch nicht in der Bauchlage. Die Füße liegen immer noch im Bett bzw. auf der Matratze.

Im Softside Bereich stellen wir erfreut fest, dass verschiedene Hersteller bereits Bettlänge über 220cm liefern - ein Schritt in die richtige Richtung. Durch den Softrahmen wird die Wasserliegelänge bei verschiedenen Herstellern um bis zu 20cm reduziert. Diese Tatsache sollte Berücksichtigung finden. Ist ein SoftSide Wasserbett zu kurz, liegen Kopf und Füße teilweise auf dem Schaumrahmen, was nicht zum entspannten Liegen beiträgt. Mittlerweile reduzieren verschiedene Hersteller am Fuß- und Kopfende bereits den Schaumrahmen. Diese Form des SoftSide ist nur für den Einbau in einem Rahmen geeignet. Jeder Wasserbettinteressent sollte sich vor dem Kauf eines Schlafzimmers sich beraten lassen, denn es geht auch ohne Bettrahmen.

Die richtige Breite

Neben der Länge spielt auch die richtige Breite eine große Rolle. Optimaler Liegekomfort stellt sich erst bei der perfekten Breite ein. Wenn Sie beim herkömmlichen Bett in der Nacht Druckpunkte spüren, drehen Sie sich auf der Stelle um, d.h. bäumen sich kurz auf, drehen das Becken und den Oberkörper und legen sich wieder hin. Dieser Vorgang passiert viele male. Häufige Wachphasen sind die Folge. Durch den Schwebeeffekt und der druckpunktfreien Lage des Körpers im Wasserbett hingegen wird das Umdrehen minimiert. Sie werden auch im Wasserbett Ihre Schlafposition verändern, hier verlagern Sie aber nur Ihr Körpergewicht und schon liegen Sie anders - sehr angenehm und ohne Wachphasen.
Sie benötigen deshalb bei der Bettbreite einen gewissen "Rollradius". Ist das Bett zu schmal, sind Sie gezwungen, sich wieder herkömmlich auf der Stelle zu drehen. Nehmen Sie ein etwas breites Wasserbett, können Sie wunderbar von der Rückenlage nach links und rechts rollen.

Die Idealbreite im Hardside Bereich für eine Einzelperson bzw. Allenschläfer ist das Maß ab 120cm. Wer einmal für ein paar Nächte zu zweit schlafen möchte, dem ist eine Breite ab 150cm zu empfehlen. Für Doppelbetten bietet sich eine Breite ab 180cm an. Sollten sie etwas kräftiger gebaut sein, ist eine Breite von 200cm von Vorteil. Bedenken Sie, dass ein Hardside Wasserbett immer einen stabilen und massiven Rahmen braucht.

Wie schon bei der länge des Softsides wird auch bei der Breite die Wasserliegefläche durch den Schaumrahmen eingeschränkt. Auch hier gilt: Ist das Softside Bett zu schmal, gibt es probleme mit dem Rollradius. Genau wie im Hardside Bereich sollten breitschultrige und korpulente Schläfer eine breitere Matratze wählen.
Verschiedene Hersteller bieten mittlerweile auch über 200cm breite Softsider an. Machen Sie die Größenauswahl nicht vom Einbau in einen bereits vorhandenen Rahmen abhängig. Verzichten Sie nicht auf Liegekomfort zu Gunsten eines vorhandenen Rahmens.



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